Hinter dem Ringlokschuppen schlängelt sich die Verbindung zwischen Ruhrtalradweg und RS1 über den Parkplatz

Verbindung RS 1 und Fossilienweg sichtbar machen!

 

Unsere Anregung: Die Radwegeverbindung zwischen dem RS 1 und dem Fossilienweg (Ruhrtalradweg) muss auf dem Boden mit Punkten farblich markiert werden

 

Unsere Anregung:

Zur besseren Orientierung der Radfahrenden soll die Radwegeverbindung zwischen dem RS 1 und dem Fossilienweg (Ruhrtalradweg), der hinter dem Ringlokschuppen über den Parkplatz und weiter durch die Müga führt, auf dem Boden mit Punkten farblich markiert werden.

Ein wichtiges innerstädtisches Verbindungsstück von der Innenstadt über Broich nach Saarn führt in einem kurzen Teilstück vom RS 1 zum Fossilienweg. Unsere Anregung ist es, dieses Teilstück durch eine intuitive Wegmarkierung insbesondere für Ortsunkundige zu verbessern und die Sicherheit der Radfahrenden auf dem Parkplatz hinter dem Ringlokschuppen zu erhöhen.

Wir beantragen, die Wegeverbindung neben den vorhandenen Schildern zusätzlich mit einer Markierung auf dem Boden kenntlich zu machen. Sie könnte beispielsweise an den Kurven jeweils mit fünf Punkten in ca. zwölf cm Durchmesser geschehen. An einigen Orten, insbesondere am Ende des Fossilienweges sowie am Abzweig vom RS 1 könnte zusätzlich ein Pfeil auf dem Boden mit einer Bezeichnung („Richtung Saarn“ oder „Richtung RS 1“) hilfreich sein. Auf dem Parkplatz sollte der Radweg wesentlich auffälliger markiert sein, dort dient die Markierung vor allem der Sicherheit.

Begründung:

Die Radwegeverbindung führt vom RS 1 hinter dem Ringlokschuppen über den Parkplatz, dann weiter durch ein Tor in die Müga, mit einer scharfen Kurve nach rechts, beim Europapavillon über die Brücke, bis nach dem Spielplatz der Fossilienweg erreicht wird. Diese Wegführung ist sehr unübersichtlich und erfordert besonders gute Ortskenntnis
beziehungsweise ein verlässliches Navigationsgerät. Kleine, weiße Schilder mit roten Pfeilen weisen zwar den Weg, doch kann auf diesem gewundenen Teilstück schnell ein Schild übersehen werden. Das Auffinden des richtigen Weges ist dann zeitaufwändig und mühevoll. Außerdem sollten so wenig Radfahrende wie möglich durch den Biergarten der
Gastronomie im Ringlokschuppen fahren. Eine zusätzliche Markierung auf dem Boden kann hier sehr hilfreich sein.

Diese Art der Markierung mit Punkten sehen wir als Vorteil gegenüber Linien oder einer Version nur mit Pfeilen an: Linien auf der Straße gibt es schon genug, so dass zusätzliche Linien eher verwirren würden, selbst wenn sie in einer anderen Farbe oder gestrichelt wären. Pfeile müssten immer in beide Richtungen weisen und wären nur in Verbindung mit einer Bezeichnung hilfreich, was bei einer wie hier vorliegenden verwinkelten Wegeführung zu oft zu detailreich wäre. Auf dem Parkplatz hinter dem Ringlokschuppen ist die Situation nicht nur unübersichtlich, sondern auch gefährlich. Für Autofahrende ist bisher nicht ersichtlich, dass ein stark frequentierter Radweg über den Parkplatz führt. Der Radweg müsste hier wesentlich stärker kenntlich gemacht werden, beispielsweise mittels roter Farbe über die gesamte Breite des Radwegs. So könnte, ohne dass Parkplätze wegfallen, die Sicherheit erhöht werden.

Anmerkung: Diese Wegführung ist nicht Teil des Ruhrtalradweges. Dieser verläuft auf der anderen Seite der Müga: vom Fossilienweg kommend biegt er am Europapavillon rechts ab, während die hier beschriebene Verbindung zum RS 1 links an der großen Wiese entlang führt. Die Kosten für diese einfache Maßnahme dürften klein, der Gewinn für Radfahrende dafür groß sein. 

Unsere Vision:

Perspektivisch wünschen wir uns eine bessere Sichtbarkeit und  Begreifbarkeit der Wegweisung und Wegeführung im gesamten  Stadtgebiet, z.B. durch ergänzende Markierungen oder durch eine sinnvolle Verdichtung von Wegweisungen. Als weitere Maßnahme kann das Fahrrad-Hautroutennetz ähnlich wie ein ÖPNV-Liniennetzplan mit unterschiedlichen Farben und Nummern für einzelne Ziele gekennzeichnet werden. In unseren Gesprächen mit Radfahrenden wird immer wieder gesagt, dass es schwierig sei, mit dem Rad ein bestimmtes Ziel zu erreichen und dass dies ein Grund sei, das Fahrrad nicht oder nur selten zu nutzen. Diese Bedenken gilt es aufzugreifen. Die Wegweisung im städtischen
Radroutennetz bedarf einer Überarbeitung hin zu einer klaren und intuitiv begreifbaren Radroutenführung. Die von uns vorgeschlagene Markierung der Verbindung vom RS 1 zum
Fossilienweg könnte als Pilotversuch für das gesamte Stadtgebiet dienen.

 

Von oben (vom Fossilienweg) kommend ist das Schild "Richtung RS1" an der großen Wiese der Müga noch gut erkennbar.

Das kleine Schild für die Linkskurve wird oft übersehen, bergab steht man daher schnell am Eingang des Ringlokschuppens und an der Gastronomie.

Für Autofahrer:innen auf Parkplatzsuche ist kaum ersichtlich, dass über den Parkplatz ein stark frequentierter Radweg verläuft.

Hier muss man sich auskennen, die Wegeführung ist nicht intuitiv.

alle Themen anzeigen

Verwandte Themen

Verkehrsberuhigung auf der Mendener Straße in Mülheim

Tempo 30 auf der Mendener Straße zeigt Wirkung

Seit einiger Zeit gilt Tempo 30 auf der Mendener Straße. Diese wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Menden…

Gezeigt ist eine kleine Straße mit Radweg

Die Delle in Mülheim: Parken auf dem Radweg

Die kleine Einbahnstraße Delle mit baulichem Radweg in Gegenrichtung dient als Verbindung zwischen Altstadt und Ruhr…

Kritik am Gutachten zum Radschnellweg „westliches Ruhrgebiet“

Im November 2022 hat das von der Stadt Oberhausen beauftragte Gutachterbüro zur Machbarkeit eine Radschnellweges von…

Luftlinien: Die Hauptverbindungen für MH

MAPATHON - Mülheim plant Radwege für alle

Radfahrinteressierte Bürger*innen in Mülheim von acht bis 88 Jahren entwickeln zusammen ein bedarfsgerechtes Radwegenetz…

https://ob-mh.adfc.de/artikel/verbindung-rs-1-und-fossilienweg-sichtbar-machen

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Wem melde ich Problemstellen in Mülheim?

    Anregungen für große und kleine Verbesserungen in der Radinfrastruktur von Mülheim an der Ruhr über den Ideenmelder des ADFC unter https://mh-ideenmelder.hpadm.de/ eingetragen werden. Dieser wird ehrenamtlich vom KV betreut und regelmäßig, auch gemeinsam mit der Stadt, überprüft und aktualisiert.

    Kurzfristig zu behebende Probleme (zum Beispiel illegaler Müll, Scherben auf dem Radweg) können über das Kümmer-Meldeportal (https://geo.muelheim-ruhr.de/kuemmer-karte der Stadt direkt eingereicht werden!

    weiterlesen

  • Wie melde ich Vorschläge für Oberhausen?

    Du kannst in Oberhausen dazu beitragen, dass es besser wird: Trage Missstände mit einer kurzen Beschreibung und einem Foto in die Meldeseite ein. Nach einer Prüfung erscheint Dein Beitrag dann auf unserer Problemkarte. https://oberhausensatteltum.de/problemkarte/

    weiterlesen

  • Wer radelt mit mir?

    Radfahren in der Gruppe macht richtig Spaß! Wir organisieren gerne Radtouren (Aktuelle im Radtourenpartal des ADFC) und suchen auch Radelnde, die selber Touren organisieren wollen:https://ob-mh.adfc.de/adfc-ob-mh/radtouren-leiten

    weiterlesen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Über 1.000 Mitglieder hat der KV Oberhausen/Mülheim! Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt