Halbzeit beim Fahrradklima-Test 2022

 

Pressemitteilung, Nr. 27/2022

Düsseldorf, 21.10.2022

 

Zur Halbzeit des Fahrradklima-Tests von ADFC und Bundesverkehrsministerium haben in NRW bereits mehr als 40.000 Menschen mitgemacht. Bei der weltweit größten Online-Befragung zur Zufriedenheit der Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten die Teilnehmenden die Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte mit Schulnoten. Die Kommunen erhalten so Hinweise, wo Radwege fehlen, kaputt sind oder andere Probleme die Menschen vom Radfahren abhalten.

Die meisten Teilnehmenden zählen bislang Düsseldorf (2115), Münster (1855), Köln (1501), Bonn (1371) und Dortmund (1233). Verglichen mit der Einwohnerzahl, beteiligen sich besonders viele Bürger:innen in Leverkusen. Dort haben zur Halbzeit schon fast dreimal mehr Menschen (1036) die Fahrradinfrastruktur bewertet als noch vor zwei Jahren (355). Auch die Ruhrgebietsstädte Bottrop und Oberhausen sowie Schmallenberg im Sauerland und Lemgo und Lippstadt registrieren deutlich mehr Rückmeldungen als bei der letzten Befragung 2020.


Mehr als 200 NRW-Städte noch nicht in der Wertung

Es gibt aber auch zahlreiche NRW-Städte, die noch nicht die Mindestzahl der Rückmeldungen erreicht haben, um in die wissenschaftliche Auswertung des ADFC zu gelangen. Viele Städte in den Kreisen Borken, Höxter, Hochsauerlandkreis, Kleve, Lippe, Paderborn, Olpe und im Märkischen und Oberbergischen Kreis brauchen noch weitere Bewertungen.

Axel Fell, der Landesvorsitzende des ADFC NRW, sagt:

Alle Städte, Unternehmen, Schulen und Vereine sollten darum jetzt noch einmal zur Teilnahme aufrufen, damit auch kleine Städte im ländlichen Raum in die wissenschaftliche Auswertung kommen. Denn gerade dort fehlt es oft an guten Verbindungen in die Nachbarstädte. Außerdem ist der Fahrradklima-Test die beste und zudem noch kostenlose Marktforschung, die jede Kommune nutzen sollte. Denn hier kommen die zu Wort, die im Alltag in den Städten in Nordrhein-Westfalen unterwegs sind und ihr Wissen aus erster Hand weitergeben. Das ist Gold wert!

Fahrradklima-Test: Je mehr Bewertungen, desto aussagekräftiger
Beim letzten Mal (2020) beteiligten sich bundesweit rund 230.000 Menschen, allein  60.000 aus NRW. Diesen Teilnahmerrekord will der ADFC NRW in diesem Jahr knacken. Denn je mehr Leute und Städte mitmachen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse und umso effektiver kann Radfahren verbessert werden, sagt Annette Quaedvlieg, stellvertretende Landesvorsitzende des ADFC-NRW:

Wenn Radfahren als gefährlich wahrgenommen wird, hält das die Leute vom Umstieg aufs Fahrrad ab. Der Fahrradklima-Test ist daher ein wichtiger Schritt, um Sicherheitslücken zu entlarven, Radfahren attraktiver und unsere Städte lebenswerter zu machen.

So schnitten NRW-Städte 2020 ab:
Gute und befriedigende Schulnoten erzielen traditionell Städte aus dem Münsterland wie Bocholt, Münster, Reken, Wettringen und Meckenheim im Rhein-Sieg-Kreis.

Zuletzt belegten aber Städte aus NRW in fünf der sechs nach Städtegrößen aufgeteilten Kategorien den letzten Tabellenplatz. So auch die Städte Essen, Dortmund und Köln, die von den 14 deutschen Großstädten über 500.000 Einwohner die Schlusslichter waren.

Bis Ende November kann online abgestimmt werden unter www.fahrradklima-test.adfc.de

Hinweis an Redaktionen: Logos und Grafiken zum ADFC-Fahrradklima-Test finden Sie im Pressebereich des ADFC NRW auf nrw.adfc.de/presse

Gerne vermitteln wir Interviewpartner:innen auch für Ihre lokale Berichterstattung.

Wir freuen uns, wenn Sie den Aufruf zur Abstimmung auf

www.fahrradklima-test.de sowie den Hashtag #fkt22 weiter verbreiten, denn der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Radbegeisterte teilnehmen.

Über den ADFC NRW
Der ADFC NRW e.V. ist mehr als 55.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In 40 Kreisverbänden und rund 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrades ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer*innen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.

Kontakt
Ludger Vortmann
Pressesprecher
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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW e.V. (ADFC NRW)
Landesverband NRW
Karlstr. 88, 40210 Düsseldorf
Tel. 0211-6870813
Mobil 0151-67534402
Mail: presse@adfc-nrw.de
Internet: www.adfc-nrw.de

 

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Der Landesvorsitzende des ADFC NRW, Axel Fell bei einer Fahrraddemo vor dem Landtag NRW in Düsseldorf

Axel Fell, Landesvorsitzender des ADFC NRW

Copyright: ADFC NRW / Ralf Deinl

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Portrait von Annette Quaedvlieg, stellvertretende Landesvorsitzende des ADFC NRW

Annette Quaedvlieg, stvtr. Landesvorsitzende ADFC NRW

Copyright: ADFC NRW

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https://ob-mh.adfc.de/pressemitteilung/halbzeit-beim-fahrradklima-test-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Wem melde ich Problemstellen in Mülheim?

    Anregungen für große und kleine Verbesserungen in der Radinfrastruktur von Mülheim an der Ruhr über den Ideenmelder des ADFC unter https://mh-ideenmelder.hpadm.de/ eingetragen werden. Dieser wird ehrenamtlich vom KV betreut und regelmäßig, auch gemeinsam mit der Stadt, überprüft und aktualisiert.

    Kurzfristig zu behebende Probleme (zum Beispiel illegaler Müll, Scherben auf dem Radweg) können über das Kümmer-Meldeportal (https://geo.muelheim-ruhr.de/kuemmer-karte der Stadt direkt eingereicht werden!

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  • Wie melde ich Vorschläge für Oberhausen?

    Du kannst in Oberhausen dazu beitragen, dass es besser wird: Trage Missstände mit einer kurzen Beschreibung und einem Foto in die Meldeseite ein. Nach einer Prüfung erscheint Dein Beitrag dann auf unserer Problemkarte. https://oberhausensatteltum.de/problemkarte/

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  • Wer radelt mit mir?

    Radfahren in der Gruppe macht richtig Spaß! Wir organisieren gerne Radtouren (Aktuelle im Radtourenpartal des ADFC) und suchen auch Radelnde, die selber Touren organisieren wollen:https://ob-mh.adfc.de/adfc-ob-mh/radtouren-leiten

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  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Über 1.000 Mitglieder hat der KV Oberhausen/Mülheim! Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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