Die Zählstelle am Radschnellweg in Mülheim an der Ruhr

Die Zählstelle am Radschnellweg in Mülheim an der Ruhr © KVOBMH

Mülheim: Erfolg Radschnellweg 1

 

In Zeiten von Corona fahren immer mehr Menschen Fahrrad. Dies beweist die Zählstelle auf dem Radschnellweg 1 in der Nähe des Mülheimer Hauptbahnhofes.

 

Während im ganzen letzten Jahr 486.610 Fahrräder (Durchschnitt 1.333/Tag) die Zählstelle passierten, sind es in den ersten sieben Monaten diesen Jahres bereits 484.158 (2.273/Tag) gewesen. Wir erwarten deshalb noch heute, dass der Jahreswert 2019 erreicht wird!

Nach dem Lockdown Mitte März stiegen die Nutzungszahlen deutlich an: Im März passierten 49.279 Fahrräder (1.590/Tag) die Zählstelle, im April 113.393 (3.780/Tag), im Mai 104.938 (3.385/Tag), im Juni 90.211 (3.007/Tag) und im Ferienmonat Juli dann 83.593 (2.697/Tag). Im Vergleich dazu war der beste Monat im Jahr 2019 der Juni mit 79.378 (2.646/Tag) gefolgt von August mit 73.207 (2.362/Tag) und Juli mit 72.834 (2.349/Tag).

Zur Erinnerung: Die Machbarkeitsstudie für den RS 1 prognostizierte für die Zeit nach der Fertigstellung der gesamten Strecke für Mülheim an der Ruhr Richtung Duisburg 2.000 bis 3.000 und Richtung Essen 3.000 bis 4.000 Fahrräder pro Tag.

Während der tägliche Spitzenwert in 2019 am 9. Juni bei 4.991 Fahrräder lag, erreichten wir dieses Jahr an mehreren Tagen Werte über 6.000! Spitzenwert 2020 war 6.769 Fahrräder am 26. April, gefolgt vom 21. Mai mit 6.633 Fahrrädern.

Für die Vergleichbarkeit der Zahlen ist zu beachten, dass der Abschnitt von der Ruhr bis zur Fachhochschule am 15. Mai 2019 eröffnet wurde. Danach passierten innerhalb eines Jahres (16.5.19 bis 15.5.20) 650.748 Fahrräder (1.778/Tag) die Zählstelle.

Damit der Radverkehr in unserer Stadt auch unabhängig von Corona auf der Erfolgsspur bleibt, bedarf es weiterer Maßnahmen wie z.B. dem Ausbau der Nord-Süd-Verbindungen mit einer Alternative zum Leinpfad auf dem Straßenzug Dohne/Mendener Straße.

 


https://ob-mh.adfc.de/pressemitteilung/erfolg-rs1

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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