Im Ausschnitt: Planungsstand Hauptroutennetz Mülheim

Mapathon MH: Wir planen Radwege! Mit Dir! Am 02.11.2021

 

In einer ca. 1 ½-stündigen Mapathon-Veranstaltung wollen wir mit Euch zusammen ein Radwegenetz für Mülheim erarbeiten: Vollständig und lückenlos!

Bitte bis 1. November anmelden!

 

Liebe Radlerinnen und Radler in Mülheim an der Ruhr,
Liebe Mitmenschen, die gerne Radlerinnen und Radler im Alltag werden möchten,

wie sieht Euer Wunsch-Radwegenetz aus? Die Antwort lautet bestimmt nicht: Ein Flickenteppich aus ein paar Schutzstreifen, kurzen Radwegen, dann wieder Radeln in Schrittgeschwindigkeit auf dem Gehweg, um dann todesmutig auf einer 4-spurigen Straße regelgerecht links abzubiegen. Und wer nicht todesmutig ist – tja, der fährt einfach weiter Auto.

Wir sind davon überzeugt: Es geht besser!

Es geht sogar so viel besser, dass ALLE Menschen in unserer Stadt die Möglichkeit haben, sicher, angstfrei und komfortabel ihre Strecken des Alltages mit dem Fahrrad zurücklegen zu können.

Deshalb haben wir das Mapathon-Projekt gestartet. Hier sagen Bürgerinnen und Bürger, welches Radnetz sie sich in ihrer Stadt wünschen. Wo sind die Hauptverkehrsstrecken für den Radverkehr? Welche Radwege brauchen wir, damit unsere Kinder sicher mit dem Rad zur Schule kommen? Ziel des Projekts ist, ein Radwegenetz zu entwickeln und der Stadt zu übergeben, damit diese dann die weitere Planung und Umsetzung übernimmt.

Und dafür brauchen wir Sie, Dich und Euch!

Egal, ob ihr in einem kleinen Radius immer nur dieselben Wege in der Stadt zurücklegt oder Mülheim besser kennt als jeder Taxifahrer. Sagt uns, wo ihr radelt und welche Verbindungen noch fehlen.

In einer ca. 1 ½-stündigen Mapathon-Veranstaltung wollen wir mit Euch zusammen ein Radwegenetz für Mülheim erarbeiten. Ein grobes Netz haben wir in einer Kleingruppe bereits vorbereitet. Ziel der Veranstaltung ist es, ein Streckennetz zu erarbeiten, das einem Bus- oder Straßenbahnnetz ähnelt: Vollständig und lückenlos! Lasst UNS gemeinsam UNSER Radwegenetz realisieren!

  • Wann? Dienstag, 2. November 2021, ab 19:00 Uhr
  • Wo? Alte Dreherei, Zur Alten Dreherei 13, 45479 Mülheim an der Ruhr (zwischen MüGa und Feuerwache direkt am Radschnellweg RS1)
  • Was mitbringen? Im Kopf die Strecken, die jeder für sich fährt – oder gerne fahren möchte; Gerne mal „unkonventionelle Ideen“ und auch etwas „Wut im Bauch“; ggf. etwas Warmes zum Anziehen, die Alte Dreherei ist nicht beheizt.
  • Corona? Wir überprüfen am Eingang die 3G-Regel. Da es keine festen Sitzplätze geben wird, besteht Maskenpflicht. Bitte bis 1. November unter muelheim [at] adfc-ob-mh.de anmelden!

Nach dem offiziellen Teil gibt es die Gelegenheit, den Abend bei einem Glühwein und einem Gespräch noch ein wenig mit uns ausklingen zu lassen.

Wir freuen uns auf euch!!

Eure ADFC-Ortsgruppe Mülheim

 


https://ob-mh.adfc.de/pressemitteilung/mapathon-mh-wir-planen-radwege-mit-dir-am-02112021

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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